Dienstag, 13. März 2012

我们的家 - unser Zuhause

Immerhin wohne ich hier schon 3 Monate, da kann man schon von Zuhause(oder zuhause oder zu Hause oder zu hause...) sprechen...

Nach dem ich 3 Monate das Wohnheimleben ausprobiert hatte, wurde es dann auch Zeit eine Wohnung zu suchen. Nicht das die Zeit im Wohnheim schlecht war, aber ein eigenes Zimmer, Wohnzimmer und Küche sind doch ein wenig komfortabler als ein geteiltes Zimmer mit einem halb verschimmelten Badezimmer und einer Gemeinschaftsküche in der man bestimmt nicht kochen möchte, womit man aber alles hätte leben können, wenn man nicht am ende der Welt gelebt hätte und die AIs(quasie die Hausmeister des Wohnheimes) von 0 Uhr bis morgens um 6 Uhr das Gebäude verriegelt hätten. Man will sich die durch die Great Firewall of China, den beschränkten Sprachkenntnissen und den sonstigen Herrausforderungen, eingeschränkte Freiheit nicht noch weiter einschränken lasse...

Ich wohne hier mit einem Franzosen und einem Deutschen im 12 Stock eines 35 stöckigem Hochhaus im "Hongrun International Garden". 35 stöckig stimmt nicht ganz, da alle Stockwerke mit 4 und der 13 Stock fehlen, da vier im Chinesischen sehr ähnlich wie Tod klingt und da wir ja International sind halt auch der 13 Stock. Die Wohnung ist wahrscheinlich für eine chinesische Familie mit einem Kind geplant worden, Elternschlafzimmer, Kinderzimmer und ein kleines Arbeitszimmer. Ich wohne im Arbeitszimmer, in das auch nicht viel mehr als ein Bett und ein Schrank reinpassen.

Mein Zimmer
Der Blick ins Wohnzimmer
Nach dem Frühstück, was normalerweiße aus Kaffe und TAZ besteht,
Frühstück
 geht es mit dem Roller zum Sprachkurs. Der findet dieses Semester jeden Tag (3 mal Vormittags; 2 mal Nachmittags) statt. 


Danach geht es manchmal noch nach Minhang um noch ein wenig technische Kurse zu belegen oder es geht zurück in die Wohnung um Hausaufgaben zu machen, oder wie heute das schöne Wetter auf dem Balkon zu verbringen. Seid gestern scheint bei uns endlich die Sonne und es wird auch so langsam ein wenig wärmer, aktuell zwischen 4° und 12°.
Blick aus der Küche

Blick vom Balkon

Vom Balkon in den Garten

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Samstag, 4. Februar 2012

黄山 oder die Gelben Berge




-Ein Bericht als Bildergeschichte-
 11 Stunden 50 Minuten im Zug, da sind zwei Langnasen die 围棋 spielen eine große Attraktion
Die ersten Blicke auf die gelben Berge, bzw. auf eine Wasserfall

Gelbe Felsen...

Warum Chinesen aus Bambus ihre Gerüste bauen

Die ersten Blicke auf Ziel



Best Photographic Paint of Mount Huangshan!!!

aber wir haben es dann doch noch über die Wolken geschafft

und haben einen atemberaubenden Sonnenuntergang in die Wolken gehen



zum Sonnenaufgang hatten wir leider nicht so viel Glück

 aber viele weitere Peaks warteten auf uns


 so kam unser Essen und Trinken den Berg hoch und das obwohl es einen Lift gab, aber anscheinend sind Arbeiter günstiger...

mehr demnächst...


Dienstag, 10. Januar 2012

Bilder aus Vietnam

Da endlich das chinesische Internet wieder richtig läuft, gibt es jetzt auch paar Fotos von meinem Kurztrip...

Und ein paar Impressionen aus Hanoi...


Sonntag, 1. Januar 2012

Frohes neues Jahr oder chúc mừng năm mới

Auch wenn das gar nicht so geplant war, haben wir uns das die letzten Tage doch ziemlich gut gehen lassen...

Nach unserer Zugreise zurück nach Hanoi, ging es direkt weiter mit den Bus in das von der Unesco geschützte Weltkulturerbe Halong Bay. Da wir uns, wie auf unserem gesamten Trip, nicht wirklich informiert hatten wie wo und was man dort macht, sind wir dort am Hafen angekommen und mussten uns erstmal informieren was man dort so machen kann. Nach kurzer Beratungszeit stand dann fest, dass wir uns für einen Bootstrip (2 Tage, eine Nacht) entscheiden werden.Gesagt getan. Wie sich aber auf dem Boot herrausstellte, hätten wir den gleichen Trip ein wenig entspannter und mit Hin- und Rückreise auch aus Hanoi für das gleiche Geld buchen können. Halong Bay ist eine von drei großen Buchten im Nordosten von Vietnam. In Halong Bay gibt es fast 2000 Kalkfelsen und einfach ein wunderschönes Panorama. Leider lässt das Wetter auf Grund von Nebel nicht ganz so schöne Fotos zu, aber sobald ich wieder in Shanghai bin, werde ich mal einiges an Fotos hochladen.

Nach einer sehr schönen und reibungslosen Bootstour wurde uns dann aber erklärt, dass wir eigentlich zu einer anderen Reisegruppe gehören und die Person suchen sollten, die uns unsere Ticket verkauft hat, um dann unsere Rückreise nach Hanoi anzutreten. Nach einer kurzen Diskusion wurde dieses Problem dann noch gelöst und wir wurden wieder einer anderen Reisegruppe zugeordnet um dann mit dieser zurück zu fahren. Bei der Reisegruppe angekommen, ging es dann auch erst einmal zum Mittagessen und danach auf in den Bus nach Hanoi. Leider wurde uns dann im Bus erklärt, dass für uns das Essen nicht inklusive war und wir jetzt jeweils 80.000 Dong (ca. 3 Euro) bezahlen müssten. Da wir nicht eingesehen haben, dass wir dies bezahlen sollten bzw. immer noch der Meinung sind, dass die uns Ausbeuten wollten, wurden wir dann auf der Hälfte der Strecke rausgeschmissen. Aber da wir bis jetzt noch nie den einfach Weg gewählt hatte, hat uns das auch nicht aus der Bahn geworfen und wir saßen eine halbe Stunde später wieder in einem anderen Bus. Unter Strich haben wir durch diese Aktion zwar nicht mal 2 Euro gespart, aber wir haben das Richtige gemacht.

In dem Bus hat sich mein Mitreisender mit einem Vietnamesen angefreundet, der uns dann zu unserem Hostel begleitet hat. Da wir uns im Vorraus um nicht viel gekümmert haben und nicht mal einen eigenen Reiseführer für Vietnam haben, viel die Wahl des Hostels, auf das Hostel was uns bis jetzt von den meisten Reisenden empfohlen wurde.Die Empfehlungen bezogen sich meistens auf das gute und reichhaltige Frühstück. Leider waren alle Betten im Dorm schon ausgebucht und somit mussten wir in das etwas teurere Doppelzimmer ausweichen (12 Euro anstatt 5 Euro fürs Dorm). Dafür hat dieses Hostel nicht viel mit einem Hostel zu tun, sondern ist eher ein Europäisches drei Sterne Hotel und das Frühstück war wirklich der Hamma!!! Dank den Franzosen gibt es in Vietnam fast über all Brot, was in China einfach nicht der Fall ist und damit war das auch sehr guter Start ins neue Jahr!!!

Die Neujahrsfeier wurde, wie sich das gehört, auf einem Zentralen Platz in Hanoi, direkt am See mit tausenden anderen gefeiert.


In diesem Sinne wünsche ich alle alles gute zum neuen Jahr!!!

Sapa

Nachtzüge haben den Vorteil, dass man recht viel Zeit überbrücken muss, dies kann man dann dafür nutzen ein wenig zu bloggen...
Ich liege gerade in einem sechs Personen Schlafabteil, neben meinem Mitreisenden liegen hier noch zwei australische Lehrer und zwei Schüler, die einen einmonatigen Schulausflug nach Vietnam machen, verglichen mit London oder Dänemark klingt das auch nicht schlecht.

Die letzten zwei Tage haben wir gemeinsam mit einem Italiener und am zweiten Tag mit einem Holländer in und um Sapa verbracht. 
Am ersten Tag haben wir uns nach einer recht langen Planungsphase dazu durchgerungen im Backpackerhostel abzusteigen und auf eigene Faust die Umgebung zu erkunden. Sapa selber liegt auf ca. 1600 m im nordwesten von Vietnam. Der höchste Berg von Vietnam liegt mit gut 3200 in zweitages Wanderentfernung und die ganze Umgebung ist sehr gebirgig. In der Umgebung um Sapa gibt es sehr viele unterschiedliche indigenen Bevölkerungsgruppen, diese sind in den Tourismus sehr stark eingebunden. Man wird quasi an jeder Ecke darauf angesprochen, ob man nicht eine Nacht in einem der eingeborenen Dörfer übernachten möchte oder ob man einen Touristenführer braucht.

Am zweiten Tag haben wir uns für 60.000 einen Roller gemietet und haben damit die Umgebung erkundet. Achso 60.000 Dong sind umgerechnet ein bisschen mehr als 2 Euro. Damit habe ich jetzt schon zwei Mal in meinen Leben eine Millionen am Geldautomaten abgehoben. Man ist hier immer am Nullen zählen wenn man etwas bezahlen will.
Um schon mal einen kleinen Unterschied zwischen China und Vietnam festzuhalten, ist das in China hauptsächlich Chinesen an den touristischen Orten zu finden sind, während man in Vietnam wieder sehr viele Europäer trifft.
Wenn alles klappt geht es dann morgen früh direkt weiter an die Küste, aber gucken wir mal wie das alles so klappen wird...

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Kurzurlaub in Kurzfassung

Die moderne Technik macht es möglich, ich sitze gerade im Zug von Hanoi nach Sepa, beides in Vietnam und schreibe einen Blogeintrag auf meinem Handy... natürlich habe ich hier kein Internet und kann das geschriebene nicht direkt hochladen, aber das werde ich dann im nächsten Hostel nachholen. Aber der Reihe nach:
Am 25. Dezember bin ich mit einem weiteren Deutschen von Shanghai nach Nanning geflogen. Da mein Mitreisender doch schon um einiges besser Chinesisch sprechen kann als ich, hatte er sich im Shuttel-Bus vom Flughafen zum Zentrum von Nanning mit zwei Chinesen angefreundet, die eine Bekannte hatte die Deutsch sprechen kann. Deshalb mussten wir uns am nächsten Tag natürlich erst mal treffen. Da wir aber nicht sehr viel Zeit haben und am nächsten Tag direkt weiter wollten, haben wir uns schon im späten Vormittag getroffen. Nachdem wir mit unseren neuen Freunden unsere Weiterfahrt geplant hatten, mussten wir uns, wie sich das für einen Chinesen gehört, nach zum Mittagessen einladen lassen.
Im Hostel hatten wir schon einen Spanier kennengelernt, der gerade ein halbes Jahr auf Asienrundreise ist, und abgesprochen, dass wir das nächste Stück gemeinsam reisen wollten. Es ging von Nanning zu den Detai Wasserfällen, die nach den Niagarafällen der zweitgrößte Wasserfall ist, der sich auf der Grenze zwischen zwei Staaten befindet. Der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt, nicht nur das die Wasserfälle auch in der Trockenzeit ein sehr schöner Anblick sind, sonder auch weil wir überraschenderweiße nach einen kleinen Ausflug auf einen vietnamesischen Markt machen konnten. Eigentlich sollte eine Grenzüberschreitung an diesem Ort nämlich unmöglich sein, um so überraschender war es dann, als wir um den chinesisch/vietnamesischen Grenzstein laufen konnten. Eine offizielle Grenzüberschreitung war aber für Ausländer nicht möglich. Deswegen sind wir jetzt seit ca. 16 Stunden unterwegs. Am Anfang sind wir mit einer chinesischen Reisegruppe mitgetramped, dann haben wir einen Bus in die nächste Stadt Richtung chinesisch/vietnamesische Grenze genommen, um dann festzustellen, dass wir auf den nächsten Bus zur Grenze 1.5 Stunden hätten warten müssen. Da wir nicht sicher waren, wie lange die Grenze geöffnet hatte, bzw. sogar gehört hatten, das die relative früh schließen sollte, sind wir dann mit dem Taxi bis an die Grenze gefahren. Die Grenze durfte man nur zu Fuß überqueren. Danach ging es dann wieder mit dem Bus weiter bis nach Hanoi um dort in den Zug nach Sapa zu steigen, so die Idee, leider hatten wir das mit dem einsteigen nicht ganz hinbekommen, deswegen sind wir dann mit dem Taxi zum nächsten Bahnhof gefahren um dann doch noch in den richtigen Zug zu steigen :) und da wir kein Bett haben, sonder auf Holzbänken sitzen, habe ich viel Zeit ein wenig zu berichten... 

Sonntag, 25. Dezember 2011

Urlaubsvorbereitungsbericht

Die Weihnachts-/Einweihungsparty ist gut überstanden und einen Blick in die Kirche habe ich heute auch schon geworfen. Damit habe ich mir dann hoffentlich auch den Segen abholt um meine kleine Urlaubsreise zu starten. Wie es sich gehört werde ich Silvester nicht zu hause verbringen, sondern wahrscheinlich in Vietnam. Wir fliegen heute von Shanghai nach Nanning und der Rückflug am zweiten Januar ist von Hanoi ist auch schon gebucht. Wie und was wir auf der Reise zwischen diesen zwei Orten machen ist noch nicht geplant und wird eher spontan entschieden.

Nach der Reise werde ich dann auch mal wieder ein weniger mehr zu berichten haben, denn die letzten Wochen war eher Uni und Wohnung suchen bzw. einrichten angesagt. Mittlerweile haben wir es uns in unserer neuen Wohnung aber schon schön eingerichtet und genießen wieder ein schönes zu hause zu haben. Gerade die eigene Küche ist hervorzuheben, es gab schon Frikadellen, Pfannkuchen, Pudding und Salami!!!

Ich wünsche euch allen noch eine schöne Weihnachtszeit und einen guten rutsch ins neue Jahr!!!

Samstag, 24. Dezember 2011

圣诞快乐 - Frohe Weihnachten

Es ist Heiligabend!!! Wir haben unsere eigene Wohnung und der Weihnachtsbaum ist auch "schon" aufgebaut!!!

Wir werden heute Abend eine kleine Weihnachts-/Einweihungsparty haben...
Ich werde morgen noch mal einen kleinen Eintrag schreiben, nur um mich schon mal unter Druck zu setzen... wollte aber allen hier schon mal Frohe Weihnachten wünschen oder wie man auf Chinesisch sagt: 圣诞快乐 (Shèngdàn kuàilè)!!!!

Sonntag, 4. Dezember 2011

加油!!!马拉松在上海。- Gas geben!!! Marathon in Shanghai

Heute war Shanghai International Marathon auf dem Programm und ich bin als 1266ter ins Ziel gekommen. Natürlich bin ich nicht den ganzen Marathon gelaufen sondern nur den Halben, aber mit einer Stunde siebenundvierzig Minuten und dreißig Sekunden bin ich sehr zufrieden und gut gelaunt ins Ziel gekommen. http://www.shmarathon.com/marathon_index.html



Die Organisation war überraschend gut und die kälte doch einigermaßen erträglich. Mal abgesehen davon, dass wir heute Morgen um 5 Uhr aufstehen mussten, war es bisher ein sehr gelungener Tag.

Heute Abend steht noch ein Treffen mit unserem Vermieter an und wenn dann alles klappt ist das Wohnheimleben dann bald vorbei. Nicht das ich mich mit Zimmergenossen nicht verstehen würde, immerhin ziehen wir auch wieder zusammen ins Apartment, aber ein eigenes Zimmer, ein Wohnzimmer und vor allem eine richtige Küche werden das Leben bestimmt dann doch deutlich angenehmer machen!!! Tja und dann kann ich demnächst auch wirklich sagen ich lebe in Shanghai.

Der ein oder andere wird sich evtl. gewundert haben, dass ich mich mehr als einen Monat nicht gemeldet habe. Zum einen bin ich mit meinem Sprachkurs und meinen 3 Vorlesung doch deutlich mehr ausgelastet als ich mir das vorgenommen hatte und zum anderen ist im letzten Monat auch nicht so viel passiert, mir wurden die Batterien von meinem Roller geklaut :(, wir wahren im Shanghai Science & Technology Museum‎ und im Aquarium mit dem längsten Unterwasser-Tunnel der Welt. Aber ich denke in den nächsten Wochen und Monaten wird wieder mehr passieren, dann muss ich mich nur noch aufraffen und davon bereichten...

Also alles gut, bald noch besser, euch allen einen schönen zweiten Advent!